„Kartoffeln“, so werden die Deutschen gerne genannt, schreibt man ihnen doch Eigenschaften zu, die sich durchaus mit denen der Kartoffel vergleichen lassen. Zuverlässig, unscheinbar, bodenständig, das ist manchmal liebevoll zu verstehen, manchmal ironisch gemeint, und oft auch nur pures Klischee.
Als Friedrich der Große im 18. Jahrhundert die Kartoffel als Volksnahrung etablierte, ahnte er wohl nicht, dass er damit den Grundstein für eine kulinarische Langzeitbeziehung legte. Aus anfänglichem Pragmatismus, Hungersnöte lindern, Versorgung sichern und somit das Land stabilisieren, wurde über die Jahrhunderte ein festes Band: die Kartoffel half in Krisen, nährte Generationen und wurde zum stillen Symbol für Bodenständigkeit und Verlässlichkeit. Sie steht auch für regionale Vielfalt, verbindet sie doch Nord und Süd, Stadt und Land, hat wirklich jeden Food-Trend überlebt, jeder hat Kindheitserinnerungen an sie.
Omas Kartoffelsuppe, cremiges Kartoffelpüree, Kartoffelsalat, Klöße, knusprige Bratkartoffeln, natürlich Pommes: kaum ein anderes Lebensmittel kann in einer so unglaublichen Vielfalt eingesetzt werden. Und so ist sie in ihren Variationen die perfekte Beilage zu (fast) jedem Gericht.
Oder aber der Hauptdarsteller auf dem Teller, es lohnt sich!
Belegte Ofenkartoffeln „Flammkuchen Style“

Aus meinem Ordner „Bewährtes“, vor sehr vielen Jahren zum ersten Mal aus Zutaten gekocht, die halt gerade da waren.
Die Zutaten des Belags in Kombination schmecken immer und erinnern wirklich sehr an den klassischen Flammkuchen.
In diesem Fall ist halt die Basis eine andere, nämlich die Kartoffel.
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