Frühlingsgefühle – wir alle spüren sie irgendwie, oder? Mehr Sonne bedeutet mehr Seratonin, d.h. wir fühlen uns ein bisschen beschwingter, dazu schraubt der Körper ein bisschen am Hormonhaushalt, sodass wir wahrhaftig aufgeschlossener, neugieriger und kontaktfreudiger sind. Offenbar gehen die Anmeldungen bei Dating-Portalen im Frühjahr um 10% nach oben.
Ich (Dorit) bin bei der Dating-Sache zwar raus, dafür verspüre ich dieses Kribbeln in den Fingern und will sofort losgärtnern. Oder stundenlang die Bepflanzung des Balkons planen. Und dringend alle meine Schränke ausmisten will, und zwar sofort, und dann möchte ich außerdem endlich Spargel essen oder Bärlauchpesto machen. Und einen Hefezopf zu Ostern backen. Und einen Aperitivo auf dem Balkon genießen. Ach so, und die Küche streichen.
Und wie gut ist es dann, dass wir genau dazu Artikel im Gepäck haben?! Als hätten wir’s geplant… (wir haben es geplant). Also nicht zum Aperitivo. Aber den kriegt Ihr auch so hin.
Frühlingsgefühle – mehr Sonne, mehr Serotonin, mehr Lust auf Neues.
Sabine hat uns drei köstliche Frühlingsgerichte gezaubert, die wir sofort, aber wirklich sofort nachkochen wollen. Übrigens: habt Ihr schon mal was von uns nachgekocht? Schickt uns doch ein Bild oder taggt uns auf Instagram!.
Inga erklärt uns in ihrer Coachingkolumne, was Entscheidungen mit Frühlingsgefühlen zu tun haben und was das Astrid Lindgren Zitat damit zu tun hat „Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern“.
Irit schaut schon jetzt auf die Sandalenzeit und sagt uns, wie wir unsere Füße vorzeigbar machen, und Meike stellt uns eine 20-teilige (wirklich!) Krimiserie aus Kanada vor. Und dazu gibt es natürlich, wie gewohnt, die Wechseljahre-News des Monats.
Und wenn Ihr Euch jetzt fragt, wie war das denn jetzt mit dem Balkon, dem Bärlauch und den Schränken?! Das kommt natürlich im Laufe des Monats!
Sollten bei Euch so viel Frühlingsgefühle eher Frühjahrsmüdigkeit auslösen (keine Sorge, Forscherinnen sagen, die ist nach vier Wochen spätestens überstanden): Wie immer haben wir für Euch eine Menge schöner Inhalte zum gemütlich Lesen, und zwar nicht nur hier, sondern auch auf Instagram und Facebook. Sagt uns doch auch mal dort Hallo!
Was wir diesen Monat gelernt haben:
Warum machen wir eigentlich Frühjahrsputz?! Ich habe da mal nachgeforscht, und offensichtlich gibt es eine religiöse Komponente, allerdings nicht nur. Das geht auf das jüdische Pessachfest zurück, vor dem das Haus gründlich gereinigt wird. In orthodoxen Ländern gibt es einen Frühjahrsputz zu Beginn der Fastenzeit.
In Nordeuropa und Nordamerika gab es jedoch einen ganz handfesten Grund, im März einmal das Haus gründlich zu reinigen, und zwar besonders vor dem Einzug elektrischer Hilfsmittel wie Staubsauger und Elektrizität im Allgemeinen: im März war es oft schon warm genug, Fenster und Türen komplett zu öffnen, damit der Wind den Staub aus den Zimmern pusten konnte, während die Kohleöfen nicht mehr benutzt wurden, sodass man die Rußschicht von Wänden und Decken wischen konnte. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber wenn ich sowas lese, freue ich mich schon sehr über die modernen Errungenschaften…
Viel Spaß beim Lesen,
Eure Dorit und Eure Irit

