Letztes Frühjahr erzählte mir meine große Tochter so ganz nebenbei, sie hätte sich ihr Hautpflegeprogramm von ChatGPT zusammenstellen lassen. Ich war erstaunt. Ich hatte zwar schon 2024 angefangen, mit ChatGPT ein bisschen herum zu spielen, aber da ging es noch um eine zusätzliche Programmierung für den Blog. Das Ergebnis war damals etwas durchwachsen. Vermutlich war es noch Version 3.0 oder so.
Generell bin ich ein neugieriger Mensch und künstliche Intelligenz fand ich schon immer spannend. Ich glaube, ich habe Ende der 80er das erste Buch dazu gelesen (das war noch der Stand „kann Hund und Katze nicht unterscheiden“) und als Statistikerin sind mir neuronale Netze natürlich nicht fremd. Gedanklich hatte ich es aber eher bei handfesten Themen eingeordnet, zum Beispiel habe ich so ziemlich jedes technische Umsetzungsproblem auf dieser Website (= ich kann weder PHP noch JavaScript noch HTML noch CSS und muss was programmieren) mit Hilfe von ChatGPT gelöst.
Hautpflege? Auf die Idee wäre ich im Leben nicht gekommen. Musste ich natürlich sofort ausprobieren.
Irit: ich möchte meine Hautpflege optimieren. Welche Angaben brauchst du?
ChatGPT: (lange Antwort….) i.w. Hauttyp, aktuelle Pflegeroutine, Alter, Hautprobleme oder Ziele, Lebensstil und Umwelteinflüsse, Allergien und Empfindlichkeiten und – fand ich sehr gut – Budget
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