Wie ich zu und nach Korea kam

Sibylle erzählt, wie sie dazu kam, mit Beginn der Rente die längste Fernreise anzutreten, die sie je gemacht hatte, und das, obwohl sie vorher gedacht hatte, Fernreisen seien nichts für sie. Und wie sie sich mit 63 in einem Tanzkurs wiederfand, inmitten lauter Teenager. Daran waren eigentlich nur eine koreanische Band und viele, viele koreanische Fernsehserien Schuld. Obwohl – kann man hier überhaupt von Schuld sprechen, wenn ein einziger Blick auf YouTube so positive Auswirkungen hatte? Wie sich das Leben komplett unerwartet verändern kann.

Von Sibylle Keller

Zuerst kam eine chinesische Serie, über die ich bei YouTube gestolpert bin. Ich war völlig fasziniert von dem Hauptdarsteller mit sehr langen Haaren – und Krönchen! Und erzählte das damals oft, weil es mich selbst amüsierte. Dann sagte mir jemand, dass ich mir mal K-Dramen ansehen sollte. Und es wurde noch besser.

Die Geschichten waren nah am Menschen, spielten mit vielen Emotionen, ein bisschen Zauber, kein Sex, aber langsame Romantik. Das war ganz mein Ding. Ich sah als Erstes „King the Land“ und mochte alle Darsteller. Ziemlich zeitgleich kam ich zum K-Pop und wer mich gepackt hat, waren die „Stray Kids“, eine Gruppe, der ich seither völlig verfallen bin. Ich kenne jeden einzelnen gerade besser als meine Geschwister, muss ich peinlicherweise zugeben, aber so ist es. Mich zog es rein und hier bin ich immer noch. 

K-Pop: Der Beginn

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