„Was kann ich eigentlich noch tragen?!“ – Ein Aufruf zu mehr Modemut

Tragt doch einfach, was Ihr wollt! Obwohl – so simpel ist das auch wieder nicht. Drei Tipps, wie man wieder Spaß an der Mode bekommt.

Von Susanne Ackstaller

Kürzlich landete ein spannender Beitrag in meiner Instagram-Timeline. In dem Filmchen ging es darum, dass sich ein Großteil der Menschen bei ihren Outfits gleicht, wie ein Ei dem anderen. Modische Klone quasi. Niemals ist mir das mehr aufgefallen als kürzlich in Berlin. Ich wartete auf meine U-Bahn, und um mich herum trugen wirklich alle locker sitzende Jeans, Sneakers, dazu graue oder schwarze Steppjacken, hellgraue oder beige Strickmütze. Als hätten sich abgesprochen! Der einzige Farbklecks: ich – in pink-rot-geblümter Winterjacke. Das Bild dieses modischen Einheitsbreis lies mich den ganzen Tag nicht mehr los. Warum kleiden sich so viele Menschen so lustlos? Ist es Desinteresse? Einfallslosigkeit? Verwechseln sie eigenen Stil mit dem, was alle tragen? Scheuen sie den allmorgendlichen Aufwand, um fünf Minuten länger zu schlafen? Oder ist es schlichtweg die Angst, aufzufallen? 

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