Teuer vs. günstig: Zwischen Einzelwirkstoffprodukten und Wirkstoffbomben

Ach, die elende Frage: ist teuer wirklich besser und günstig immer schlechter? Ich behaupte: nein. Worauf bei der Auswahl eines Kosmetikprodukts zu achten ist beleuchte ich hier – anhand einiger Leitfragen, die ich mir vor dem Kauf immer stelle. 

Von Dorit Kobusch-Balk

Manchmal fragen mich Menschen, ob teure Kosmetik wirklich besser ist als billigere und meistens wendet sich dann schnell das Gespräch Dupes zu: Kopien von besonders beliebten Produkten, nur eben billiger. Und mögen wir es nicht immer, weniger Geld zu bezahlen? Wäre es nicht einfach schön, ein gut gemachtes Produkt zu einem günstigen Preis zu bekommen?

Um Dupes mal zu verabschieden (das Ganze dreht sich inzwischen entweder um glatte Fakes, Produkte die wenig miteinander zu tun haben, aber um der Klicks willen Dupes genannt werden oder Marken, die nichts anderes tun als andere zu kopieren – ich finde jedes einzelne dieser Businessmodelle problematisch): die eigentliche Frage ist – was sind meine Ansprüche an Pflegeprodukte, und wie bekomme ich die umgesetzt? 

Ich möchte ein paar Fragen vorstellen anhand derer man einfach entscheiden kann, was man von seiner eigenen Pflegeroutine erwartet, denn Pauschalaussagen wie ‚alle Mizellenwasser sind praktisch gleich, kaufe das günstige aus der Drogerie‘ oder ‚die teuren Seren haben die besten Inhaltsstoffe‘ sind schlicht – falsch.

Logischerweise habe ich keine Pauschalaussagen dabei, denn ich finde nicht, dass teure Hautpflegeprodukte automatisch besser sind. Ich möchte einfach herausfinden, welche Eigenschaften einer Produktgruppe mir wichtig sind, um dann das richtige für mich zu kaufen.

Die incis

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