Ich bin immer wieder erstaunt, welche „Hassliebe“ es zu Besitztümern gibt. Sie nerven, machen einem im schlimmsten Fall dreimal am Tag ein schlechtes Gewissen und ein noch schlechteres Gefühl („Ich habe mein Leben nicht im Griff“) und sind insgesamt einfach eine Belastung. Denn: man muss sich um alles kümmern, was man besitzt. Und wenn man es nur abstaubt oder in irgendeiner Ecke verstaut.
Also: auf geht’s. Fast. Denn vorher noch ein paar Hinweise.
Hinweis 1: Aufräumerfolg dauerhaft sicherstellen
Ganz einfach: nie wieder etwas kaufen. Zack, abgehakt.
Ist natürlich Quatsch, denn das hieße, den Status Quo festzuzimmern und nie wieder zu verlassen, eine schreckliche Vorstellung.
Deutlich smarter sind ein paar einfach einzuhaltende Kaufregeln. Die Bekannteste ist natürlich eine No-buy-challenge für einen bestimmten Zeitraum. Das kann gut ausgehen (=man kauft dauerhaft weniger und gezielter) oder auch schlecht (=man holt eifrig nach).
Ich schreibe meine Wünsche immer auf eine kleine Liste, sortiere ein wenig nach Priorität – und warte erstmal ab. Dann passiert es oft genug, dass man nach zwei Wochen drauf schaut und sich fragt, was man eigentlich damit wollte. Oder ich packe die Sachen auf die Wunschliste des Onlineshops oder in den Warenkorb und mache die Seite zu. Meist stolpere ich dann nach Tagen oder Wochen darüber und lösche es einfach wieder.
Merke: auf jeden Fall dem Impulskauf widerstehen.
Hinweis 2: ordentliche Vorbereitung ist alles
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