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	Kommentare zu: Neue Wege gehen (2)	</title>
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	<description>Die Plattform für fabelhafte Frauen 50 aufwärts</description>
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		Von: Irit		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Irit]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 05:36:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://fab50s.de/neue-wege-gehen-2/#comment-596&quot;&gt;Iridia&lt;/a&gt;.

Liebe Iridia, die Szene mit der Ecke ist genau der Kern der Sache: es sich selbst schön machen.

Ich überlege gerade, ob ich auch so eine Ecke habe. Ich habe mehrere 😂 je nachdem, wozu es thematisch gehört, von neuen Wohnprojekten bis zu Stricksachen und so weiter.

Ich mag es auch sehr, Erinnerungsstücke zu haben. Die stehen ja auch für das Leben, das man schon gelebt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://fab50s.de/neue-wege-gehen-2/#comment-596">Iridia</a>.</p>
<p>Liebe Iridia, die Szene mit der Ecke ist genau der Kern der Sache: es sich selbst schön machen.</p>
<p>Ich überlege gerade, ob ich auch so eine Ecke habe. Ich habe mehrere 😂 je nachdem, wozu es thematisch gehört, von neuen Wohnprojekten bis zu Stricksachen und so weiter.</p>
<p>Ich mag es auch sehr, Erinnerungsstücke zu haben. Die stehen ja auch für das Leben, das man schon gelebt hat.</p>
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		Von: Iridia		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Iridia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2026 07:00:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[„Passt es in mein Leben?“ ist meine jetzige Frage. 

Hier komme ich den Dingen auf die Spur, die ich genieße, aber so keine Rubrik erfüllen. Sowas wie Staubsauger und Küchengeräte passen rein. Ich hab mir relativ neu auch Schubladen zugelegt, wo ich nur Sachen drin habe, die ich zum Reisen benutze. Ich reise neuerdings viel, passt in mein Leben. Ich reise inzwischen meist mit Handgepäck, da ist es wichtig, praktisch zu denken. Aber dafür reise ich unbeschwert. 
Mode, die leicht ist, kombinierbar, waschbar und bügelfrei..für Handgepäck beim Reisen? Passt rein. Ich lasse massenhaft schöne Sachen im Geschäft hängen, wenn sie nicht pflegeleicht sind, das würde nicht zu meinem Leben passen. Ich kann da deutlich besser Nein sagen als früher, eigentlich konsequent. 
Schuhe aussortiert, die zu Sachen passten, die ich nicht mehr trage, aber schön sind, passen nicht in mein Leben. 
Ich bin auch mit der Zeit immer ordentlicher geworden (hatte auch einen Exmann, der nichts wegwerfen konnte), aber nachdem ich auf einem Beistellstisch Bücher, Notizbücher, einige Zeitschriften, Stifte, eine Lampe mal plante aufzuräumen, sagte mein Mann „die Ecke sieht eigentlich total gemütlich und charmant aus“ und es stimmt! Ein kleiner Tisch Chaos in einer ordentlichen Wohnung - passt in mein Leben und ich kann was auf der Couch sitzend hinter mich auf den Tisch fallen lassen, ab und zu gucke ich durch, aber es ist so eine kreative Ecke geworden, passt in mein Leben. 
Meine Freundin bringt mir ein großes Foto mit, wo wir glücklich in die Kamera lächeln. Die Wand, die ich frei lassen wollte, egal, gerahmt und hingehängt, macht mich glücklich, passt in mein Leben. 
Ich habe jetzt eine halbwegs gute Balance, immer noch in einigen Sachen minimalistisch zu sein, aber auch wieder Dinge zuzulassen, die dem eigenen scheinbar entgegenstehen, aber doch die Essenz von Klarheit und Verspieltheit sind. Was ich in meiner Wohnung brauche, ist Inspiration und dafür brauche ich jetzt mehr als früher, wo ich nur Klarheit brauchte und genoss. Ich habe das immer noch, aber ich gestatte mir bewusst Dinge, die bisher nie in mein Leben passten, aber jetzt. 
Meine Freundin hat mir von unserer letzten Kanada-Reise zum Geburtstag ein Fotoalbum geschenkt mit Fotos und ich überlege auch, ob ich das nicht auch für meine Reisen machen soll. Widerspricht zwar dem Minimalismusgedanken, aber ich gucke die so oft an und vielleicht brauche ich die mit Anfang 90, um mich daran zu erinnern, mit einem Cocktail in den faltigen Händen und einem „Hach, war das schön, was du in späten Jahren noch alles begonnen hast.“ 🙂]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Passt es in mein Leben?“ ist meine jetzige Frage. </p>
<p>Hier komme ich den Dingen auf die Spur, die ich genieße, aber so keine Rubrik erfüllen. Sowas wie Staubsauger und Küchengeräte passen rein. Ich hab mir relativ neu auch Schubladen zugelegt, wo ich nur Sachen drin habe, die ich zum Reisen benutze. Ich reise neuerdings viel, passt in mein Leben. Ich reise inzwischen meist mit Handgepäck, da ist es wichtig, praktisch zu denken. Aber dafür reise ich unbeschwert.<br />
Mode, die leicht ist, kombinierbar, waschbar und bügelfrei..für Handgepäck beim Reisen? Passt rein. Ich lasse massenhaft schöne Sachen im Geschäft hängen, wenn sie nicht pflegeleicht sind, das würde nicht zu meinem Leben passen. Ich kann da deutlich besser Nein sagen als früher, eigentlich konsequent.<br />
Schuhe aussortiert, die zu Sachen passten, die ich nicht mehr trage, aber schön sind, passen nicht in mein Leben.<br />
Ich bin auch mit der Zeit immer ordentlicher geworden (hatte auch einen Exmann, der nichts wegwerfen konnte), aber nachdem ich auf einem Beistellstisch Bücher, Notizbücher, einige Zeitschriften, Stifte, eine Lampe mal plante aufzuräumen, sagte mein Mann „die Ecke sieht eigentlich total gemütlich und charmant aus“ und es stimmt! Ein kleiner Tisch Chaos in einer ordentlichen Wohnung &#8211; passt in mein Leben und ich kann was auf der Couch sitzend hinter mich auf den Tisch fallen lassen, ab und zu gucke ich durch, aber es ist so eine kreative Ecke geworden, passt in mein Leben.<br />
Meine Freundin bringt mir ein großes Foto mit, wo wir glücklich in die Kamera lächeln. Die Wand, die ich frei lassen wollte, egal, gerahmt und hingehängt, macht mich glücklich, passt in mein Leben.<br />
Ich habe jetzt eine halbwegs gute Balance, immer noch in einigen Sachen minimalistisch zu sein, aber auch wieder Dinge zuzulassen, die dem eigenen scheinbar entgegenstehen, aber doch die Essenz von Klarheit und Verspieltheit sind. Was ich in meiner Wohnung brauche, ist Inspiration und dafür brauche ich jetzt mehr als früher, wo ich nur Klarheit brauchte und genoss. Ich habe das immer noch, aber ich gestatte mir bewusst Dinge, die bisher nie in mein Leben passten, aber jetzt.<br />
Meine Freundin hat mir von unserer letzten Kanada-Reise zum Geburtstag ein Fotoalbum geschenkt mit Fotos und ich überlege auch, ob ich das nicht auch für meine Reisen machen soll. Widerspricht zwar dem Minimalismusgedanken, aber ich gucke die so oft an und vielleicht brauche ich die mit Anfang 90, um mich daran zu erinnern, mit einem Cocktail in den faltigen Händen und einem „Hach, war das schön, was du in späten Jahren noch alles begonnen hast.“ 🙂</p>
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