Neue Bücher? Werden hier besprochen.

Drei Romane, in denen zunächst das Leben der Protagonistinnen gehörig ins Straucheln gerät – die Irrungen und Wirkungen allerdings dann dazu führen, dass alles dort landet, wo es hin soll. Über gefundene Familien und Sich-Selbst-Finden.

Von Janne

Verena Roßbacher – Mon Chéri und unsere demolierten Seelen

Ein wunderbar eigensinniges Buch ist das, das ich euch dringend ans Herz legen möchte – eine Antiheldin ist sie, die Ich-Erzählerin, mit einem großen Herzen und einem noch größeren Sinn für Humor.

Mit unverbrüchlichem Optimismus und tatsächlich oft irre entspannt strauchelt Charly Benz seit 43 Jahren durch ihr Leben (tanzen kann man das nicht nennen…). Sie arbeitet im Marketing einer Berliner Foodcompany, ernährt sich von angebrannten Croissants und Müsliriegeln und bespricht ihre Beziehungsprobleme – die darin bestehen, dass sie keine Beziehung hat – mit ihrem einzigen Freund: Herrn Schabowski, einem sechzigjähriger Mann, der ihre Post und Ängste sortiert.

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