Mode: mein (nicht ganz so) heimlicher Liebling von Uniqlo

Ich mag Sachen von Uniqlo, meistens haben sie eine klare Linie und es gibt viel in schwarz 😉 Einen besonderen Platz in meinem Herzen und Kleiderschrank haben aber eingebaute BHs. Ja, gibt es.

Von Irit Eser

In meiner Jugend bin ich sehr viel geschwommen und entgegen der Prophezeihungen meiner Mutter bekam ich – zumindest zu der Zeit – nicht den berüchtigten Lichtl-Busen. Die Lichtls sind die Familie meiner Oma und die Damen waren alle sehr gut ausgestattet. Ich lief mit Körbchengröße A herum und natürlich ohne BH. Es waren die 80er. Den ersten BH habe ich mir für die Arbeit gekauft und zähneknirschend wurde er in der Woche morgens angelegt und abends nach Heimkehr als allererstes ausgezogen.

Im Lauf der Jahre hatte sich die Körbchengröße auch irgendwie Richtung E-F verändert, Anfang 20 ging es los (da kamen wohl doch noch die Gene durch) und die Gewichtszunahme in meiner 30ern und 40ern tat ein Übriges. Ich habe alle BHs gehasst. Trotz aller Bemühungen haben sie wirklich nie so richtig bequem gepasst und es war ein notwendiges Übel.

Funfact: die Sache mit dem notwendigen Übel scheint auch vererbt zu sein. Meine Mutter, meine Cousine und erstaunlicherweise nur eine meiner Töchter – alle am liebsten ohne BH. Ist ja viel bequemer.

Ein Zwischenhoch für den BH gab es mit der (ausgesprochen teuren) Entdeckung von Primadonna, endlich gut passende BHs, die auch noch ausgesprochen gut aussahen. Ich habe ein Heidengeld dafür ausgegeben.

Dann kamen die Wechseljahre und Primadonna hin, Primadonna her: es war UNBEQUEM. Diese Bügel und überhaupt. Nein, nein und nochmals nein. Ich kaufte BHs ohne Bügel in den unterschiedlichsten Varianten, es war so lala und dann machte ich nach Anregung durch eine meiner Blogleserin die Entdeckung.

Abo abschließen, um Artikel weiterzulesen

Unser Monatsabo für 7,90€

  • alle Artikel lesen
  • ein Monat Laufzeit, jederzeit kündbar
  • geschützte Community, nicht öffentlich sichtbar

Jetzt abonnieren