Solange ich noch Abenteuer will, solange lebe ich noch. Abgestumpft und ausgehöhlt, ausgezehrt und unsäglich erschöpft, sitze ich also unter Kerala-Palmen, umtost vom Brechen der Wellen des indischen Ozeans und den dröhnend-hypnotisierenden Gesängen, Geläute und Getute des benachbarten Hindu-Tempels. Böse Geister werden aus dem Tempel vertrieben, damit die Gläubigen ohne Belästigungen ihre Gebete an ihre favorisierte Gottheit richten können. Ich wollte Abenteuer, also bekomme ich sie.
Mein erschöpfter Geist in meinem erschöpften Körper sitzt nun auf einem kleinen hölzernen Hocker, völlig nackt und entblößt, vor Misses Ajitha, dieser zierlichen, exotischen, indischen Schönheit. Wie ein kleines unartiges Kind, dass seine Bestrafung erwartend und fürchtend auf seinem Schemel hockt, sitze ich also vor ihr.
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