Lifestyle-Inflation: Nicht in diese Geldfalle tappen!

Klug mit Geld umgehen ist besonders für Frauen wichtig, die per se schon wirtschaftlich benachteiligt sind (gender pay gap, unbezahlte Care-Arbeit, Altersarmut, um nur ein paar Stichworte zu nennen). Warum es auch später im Leben durchaus sinnvoll sein kann zu sparen, wie man eigentlich anfängt, Geld sinnvoll anzulegen, wo man seriöse Informationen bekommt und was man auf keinen Fall tun sollte, erklärt Dorit hier. Das wichtigste ist, nicht in die Perfektionismus-Falle tappen. Und: Es ist wirklich nicht zu spät. Wirklich!

Von Dorit Kobusch-Balk

Erinnert Ihr Euch an den Lipstick Index? Der Begriff, von Leonard Lauder geprägt, besagt, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten der Verkauf von kleinen Luxusgütern ansteigt, wie eben einem luxuriösen Lippenstift. Lustigerweise ist der Ausdruck auf rein weibliches Kaufverhalten ausgelegt, oder habt ihr schon einmal von einem Modellauto- oder Lego-Index gehört? Der Lipstick Index ist inzwischen, durch die Veränderung der Beautylandschaft weltweit, nicht mehr aussagekräftig.

Aber dieser Sommer war von etwas anderem geprägt, nämlich der ‚joy economy‘. Hört sich schön an, oder? Haben wir nicht alle ein wenig Spaß verdient, in einer Welt, die zunehmend weniger davon bietet? Da gab es also Labubus, Jellycats, Squishmallows, Lego, die zunehmend Sets für Erwachsene anbieten – und wenn Ihr von keiner der Marken je gehört habt, beglückwünsche ich Euch zu Eurer Social Media Strategie. 

Diese Trends gingen einher mit einer ‚gönn Dir‘-Mentalität, auf die vor allem Frauen hereinfallen – und zwar mehr oder minder unverschuldet, denn, siehe Lipstick Index, Frauen sind eine dankbare Zielgruppe, die den Konsum am Laufen halten – eben auch in schwierigen Zeiten. 

Lifestyle-Inflation, erklärt

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