Und wer jetzt sagt ‚rausgehen?! Im Januar?! Iiiiiiih!?‘- ja, absolut! Zuerst einmal aus ganz praktischen Gründen – die Heizungsluft trocknet im Winter unsere Schleimhäute aus, was uns anfälliger für Erkältungskrankheiten macht. Soweit, so bekannt. In der Natur zu sein hat aber auch einen psychologischen Effekt, besonders für Stadtbewohnerinnen: Der Lärm, die enge Bebauung und (Luft-)Verschmutzung in der Stadt machen Stress.
Studien haben aber gezeigt, dass eine kurze Zeit im Grünen dem entgegenwirken kann: Grünflächen in der Stadt wirken beruhigend und können das Auftreten psychischer Erkrankungen vermindern. Und so ist – in der Stadt! – ein Spaziergang nicht gleich Spaziergang: der Effekt lässt sich nicht beim Bummel durch die Innenstadt, aber schon beim Gang durch den Stadtpark beobachten.
In Japan ist daher seit Jahren das Phänomen des ‚Waldbadens‘ (Shinrin-yoku) bekannt – einem Aufenthalt im Wald werden positive gesundheitliche und psychische Effekte nachgesagt. Unter anderem soll der bewusste Aufenthalt im Wald beruhigende psychologische Effekte wie Stressreduktion und eine Verminderung von Depressionen und Angststörungen haben.
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