Lasst uns rausgehen, es ist Januar!

Ein Plädoyer für mehr draußen, für mehr Grün, für mehr Bewegung, denn wir wissen ja alle: ‘es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung!’ Hier zeigt Dorit Euch, was für wichtige Gesundheitsnutzen schon fünf Minuten draußen im Grünen haben können (schonmal was von Waldbaden gehört? Kommt aus Japan und ist nicht gaga, sondern wirklich schön) Inklusive einem Mini-Reisetipp für mehr Natur und einer kleinen Mitmach-Aktion, die für gute Laune sorgt und eben ein super Immunbooster ist. Lasst uns mal die festen Schuhe anziehen und einfach mal rausgehen!

Von Dorit Kobusch-Balk

Und wer jetzt sagt ‚rausgehen?! Im Januar?! Iiiiiiih!?‘- ja, absolut! Zuerst einmal aus ganz praktischen Gründen – die Heizungsluft trocknet im Winter unsere Schleimhäute aus, was uns anfälliger für Erkältungskrankheiten macht. Soweit, so bekannt. In der Natur zu sein hat aber auch einen psychologischen Effekt, besonders für Stadtbewohnerinnen: Der Lärm, die enge Bebauung und (Luft-)Verschmutzung in der Stadt machen Stress.

Studien haben aber gezeigt, dass eine kurze Zeit im Grünen dem entgegenwirken kann: Grünflächen in der Stadt wirken beruhigend und können das Auftreten psychischer Erkrankungen vermindern. Und so ist – in der Stadt! – ein Spaziergang nicht gleich Spaziergang: der Effekt lässt sich nicht beim Bummel durch die Innenstadt, aber schon beim Gang durch den Stadtpark beobachten.

In Japan ist daher seit Jahren das Phänomen des ‚Waldbadens‘ (Shinrin-yoku) bekannt – einem Aufenthalt im Wald werden positive gesundheitliche und psychische Effekte nachgesagt. Unter anderem soll der bewusste Aufenthalt im Wald beruhigende psychologische Effekte wie Stressreduktion und eine Verminderung von Depressionen und Angststörungen haben. 

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