Gray blending: Graue Haare, aber wie?

Da sind sie nun, die grauen Haare, und nun?! Färben oder nicht? Und was sollte man dabei  beachten, wenn man sie ‘nur’ rauswachsen lassen möchte? Unsere Expertin Astrid Gaye, Friseurmeisterin und Inhaberin des Friseursalons M2 Hair Culture in Frankfurt/Main, weiß Rat.

Von Dorit Kobusch-Balk

Was sind graue Haare eigentlich?

Und das ist schon der erste Punkt unserer Erkundungsreise mit dem Ziel schöne ‚graue‘ Haare: ‚Graue‘ Haare sind an sich nicht grau, sondern – farblos. Die Melaninproduktion sinkt, und das heißt, dass die Haarfollikel keine Farbpigmente mehr bilden. Ein Nebenprodukt davon ist, dass sich die Haarstruktur verändert, denn ohne Melanin werden Haare häufig trockener und spröder.

Dazu kommt noch, dass im Alter oft die Talgproduktion sinkt und die Kopfhaut trockener wird. Menschen mit eher öliger Haut wissen, wovon ich rede, denn das merkt man natürlich schnell an der Haut. Wenn melaninlose Haare immer mehr zunehmen, wird das Haar glanzloser und trockener. Veränderungen der gesamten Haarstruktur (nicht der Farbe) hängt übrigens eher mit den Wechseljahren zusammen. 

Gegen den glanzlosen Look hat Astrid Tipps: 

„Ganz viel Feuchtigkeit! Eventuell nicht so häufig waschen wie früher. Je mehr graue Haare man hat, desto trockener wird die Haarstruktur. Lufttrocknen kann man natürlich, aber jedes Haar sieht glänzender und schöner aus, wenn es gestylt ist.“ 

Übergang von Farbe zu grauen/weißen Haaren

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