Im allgemeinen habe ich an meinen Füßen nichts auszusetzen. Sie tragen mich seit fast sechzig Jahren zuverlässig, ertragen spitze Highheels seit langen Jahren ohne fiese Folgen und lassen sich mit etwas Nachdruck auch zu stepptänzerischen Kunststücken bringen. Letzteres finde ich übrigens nach wie vor erstaunlich, bei manchen Bewegungen kann ich nicht sagen, wie ich es genau mache, es ist einfach so schnell, dass es kein bewusster Vorgang ist. Wunder des menschlichen Gehirns.
Aber zurück zu den Füßen. Wenn ich etwas zu meckern hätte, dann erstens, dass sie etwas breit geraten sind und zweitens das Hornhautdesaster. Mit letzterem habe ich seit Jugendzeiten zu kämpfen, was nicht ganz unerwartet kam. Meine Mutter hatte ihr Leben lang genau dasselbe Problem.
Ein Rückblick
Wenn ich die letzten dreißig Jahre erinnere, habe ich so ziemlich alles ausprobiert. Zuerst war ich regelmäßig monatlich bei der Fußpflege. Das sah dann trotz mehr oder weniger regelmäßig aufgetragener Fußcreme knapp zwei Wochen gut aus, dann waren die ersten Schwielen wieder da. Dann kamen diese elektrischen Dinger. Darüber hat meine Hornhaut müde gelacht.
Ich machte und tat und dachte im Jahr 2012, ich hätte den Stein der Weisen gefunden:

Abo abschließen, um Artikel weiterzulesen
Unser Monatsabo für 7,90€
- alle Artikel lesen
- ein Monat Laufzeit, jederzeit kündbar
- geschützte Community, nicht öffentlich sichtbar
Wenn Du ein Konto hast, log Dich doch ein:

