Beautyshitlist: Was die Beautylandschaft definitiv nicht braucht

Warum sind neue Marken und Produkte eigentlich so merkwürdig gleich und langweilig? Weil alle Gründerinnen sich offensichtlich des gleichen Handbuchs der Plattitüden bedienen. Was wir gerade absolut nicht brauchen. 

Von Dorit Kobusch-Balk

Erinnert Ihr Euch noch an die Gründungsgeschichten von Beautymarken aus den 80ern und 90ern? Da gab es die wundersamen und magischen Errungenschaften: die berühmte Miracle Broth von La Mer, der Algenbrühe, der Musik vorgespielt wurde. Dann in den 2000ern gab es auf einmal lauter Inhaltsstoffe, die jemandes Oma benutzte: SK-II und der Hefeextrakt aus der Sake und ein Gründer, der auf einmal feststellte, dass selbst die ältesten seiner Arbeiterinnen die Hände junger Frauen hatten und – es war der Hefeextrakt!!! Und schließlich kamen in den 10ern auf einmal diverse Marken, deren Gründerinnen unlösbare Hautprobleme hatten, woraufhin sie einfach eine komplett neue Marke gründen mussten.  Denn sowas gab es sonst nirgendwo! Natürlich gab es sowas auch bei anderen Marken.

Und nun nach den ganzen Celebrity-Marken der 20er (die überspringen wir einfach mal) kommen wir zu einer neuen Generation des – ich kann es nicht anders sagen – Beauty-Bullshits.

Nämlich der Generation von Produkteinführungen, die einfach genau das gleiche machen wie alle anderen auch: aber unter dem Deckmäntelchen der Verfügbarkeit. Schauen wir mal drei Launches des letzten halben Jahres an.

Isana und K-Beauty

K-Beauty lebt für mich von der ständigen Innovation. In keinem anderen Markt gibt so viele echte Innovation wie in Korea, egal ob wir von neuen Formulierungen, komplett neuen Inhaltsstoffen oder Darreichungsformen sprechen. Und das in einem sehr zugänglichen Preissegment.

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