Azelainsäure – das schwierige Wunderkind

Azelainsäure ist ein Inhaltsstoff, der bei Rötungen und Akne bzw. Pickeln aller Art wahre Wunder wirken kann. Wenn er nicht so zickig wäre und die Produktsuche so schwierig.

Von Irit Eser

Im Lauf der Jahre bin ich immer mal wieder über Azelainsäure gestolpert, so richtig begeistert war ich nie. Bis letztes Jahr: in einem Anfall geistiger Umnachtung landete der Balancing Toner von Transparent Lab in meinem Einkaufskorb (Stichwort Spontankauf am Sonntagmorgen, online natürlich, seufz). Die erste Benutzung fand ich furchtbar, klebriges Zeug. Ich wollte ihn nicht wegwerfen und dachte, na schön, Hautberuhigung, dann eben einfach morgens nach dem Aufstehen auftragen und später wieder abwaschen. Funktionierte exzellent, ich war begeistert.

Bis der Toner langsam aber sicher anfing sich „aufzulösen“, es schwamm etwas Weißes darin herum, dann kleine Körnchen und das fand ich alles nicht mehr lustig. Also weg damit.

Problem: meine Haut sah mit der täglichen Benutzung richtig toll aus und so habe ich mich zum einen aufgeschlaut und zum anderen auf die Suche nach einem Alternativprodukt gemacht. Aber fangen wir von vorne an.

Was ist Azelainsäure und was kann sie?

Chemisch gesehen ist Azelainsäure eine gesättigte Dicarbonsäure. Sie wird schon lange in der Dermatologie eingesetzt und zwar insbesondere bei entzündlichen Hauterkrankungen sowie bei Störungen der Pigmentierung.

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