Die gute Nachricht: Alterswarzen (oder, für die Fachfrauen unter uns: seborrhoische Keratosen) sind keine Warzen im klassischen Sinne. Sie haben nichts mit Viren zu tun, sind nicht ansteckend und auch nicht bösartig. Sie sind einfach nur ein Zeichen dafür, dass die Haut mit den Jahren ein bisschen müde wird. Die Zellen teilen sich nicht mehr so diszipliniert wie in jungen Jahren, sondern häufen sich einfach an der Oberfläche an.
Was tun? Ignorieren, akzeptieren oder entfernen?
Die meisten Alterswarzen brauchen keine Behandlung. Sie tun nicht weh, jucken höchstens mal, und wenn sie nicht stören, kann man sie getrost in Ruhe lassen. Aber vor allem, wenn sie im Gesicht oder am Dekolleté auftauchen, stören sie eben.
Die klassische Lösung findet man bei der Hautärztin, die sie mit flüssigem Stickstoff vereisen, abschaben oder mit dem Laser entfernen kann. Klingt dramatisch, ist aber meistens schnell erledigt und die Krankenkasse zahlt, wenn es medizinisch notwendig ist (z. B. bei Reizungen). Selbstexperimente mit Hausmitteln wie Apfelessig oder Teebaumöl, wie in einigen Foren genannt, können mehr schaden als nützen.
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