Die Lösung für alles ist Salzwasser: Schweiß, Tränen oder das Meer.
(Karen Blixen)
Es gibt bestimmt Menschen, die in den Bergen genau das fühlen, was ich mit dem Meer verbinde: Ruhe. Angekommen sein. Transzendenz. Ich bin ein Meer-Mensch und liebe jedes Meer, ob Watt oder Atlantik. Und so stehe ich am letzten Tag des Jahres am Strand und gucke auf die Nordsee, die in verschiedenen Graustufen in den Horizont übergeht und bin glücklich.
Aber halt, erstmal ein paar Tage zurück…
Schon in der Dezember-Ausgabe haben wir ja schon betont, dass wir kleine Auszeiten toll finden. Ein paar Tage und nicht zu weit weg, kein großer Aufwand, aber maximale Erholung. Und deswegen sind mein Mann und ich über den Jahreswechsel ein paar Tage in Knokke, Belgien.
Knokke

Knokke heisst eigentlich Knokke-Heist. Wirklich. Der kleine Ort mit etwa 33.000 Einwohnern liegt zwischen Oostende und Cadzand (Niederlande) an der belgischen Küste in Flandern, von Köln aus in etwa zwei (Bahn) bis dreienthalb Stunden (Auto) erreichbar.
Im Sommer ein beliebter Ferienort für gefühlt halb Nordrhein-Westfalen, sind im Winter eher einheimische Touristinnen und Menschen mit Hund im kleinen Städtchen zu finden, denn Feuerwerk gibt’s kaum. Die Stadt liegt gefühlt zwischen Kampen (Sylt) und Trouville (Frankreich), aber während ich den ganzen Promi-Buhei dort eher unsympathisch finde, ist das alles in Knokke irgendwie netter. Auch hier findet man Menschen, die ihren Porsche ausfahren, aber das ganze kann man gut umgehen, wenn man möchte, denn der Strand ist breit, und niemand zwingt mich schließlich, in einer Bar an der Uferpromenade einen Aperol Spritz zu trinken.
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